Druckveredelung mit Blindprägung

Weniger ist manchmal mehr – Sie sind auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Effekt für Ihr Printprodukt, der eher dezent und edel, als aufdringlich wirkt?
Dann empfehlen wir Ihnen die Blindprägung als Veredelungstechnik.

Mit diesem Verfahren ist es möglich Ihrem Druckerzeugnis eine zusätzliche haptische Ebene hinzuzufügen die zudem auch optisch ein raffinierter Hingucker ist. Besonders beeindruckende Effekte erzielt man durch das Zusammenspiel von Blindprägung und hochwertigen Papieren. Im Gegensatz zu anderen Veredelungsverfahren unterstreicht die Blindprägung den Charakter des Bedruckstoffes, anstatt von ihm abzulenken.

Was ist Blindprägung

Durch die Blindprägung ist es möglich dem Papier eine dritte, fühlbare Dimension hinzuzufügen. Die Technik kann so angewendet werden, dass die zu prägenden Elemente erhaben werden (positive Prägung) oder dass sie vertieft werden (negative Prägung). Mittels Prägestempel (Patrize), der das zu prägende Motiv abzeichnet und dem zugehörigen negativen Gegenstück (Matrize) wird unter hohem Druck das Motiv in die Papieroberfläche geprägt. Das Motiv wird sichtbar durch das Spiel von Licht und Schatten auf dem Papier und fühlbar durch die dreidimensionale Verformung der Oberfläche.
Das Verfahren kann mit hochwertigem Offsetdruck und/oder Prägefoliendruck bzw. Heißfolienprägung kombiniert werden.

Beispiele für Blindprägung


Beispiele für Blindprägung mit Prägefoliendruck


Qualität und Service

QUALITÄT und SERVICE werden bei uns groß geschrieben. Unser Servicekonzept beinhaltet die individuelle Betreuung jedes einzelnen Kunden. Schritt für Schritt beraten wir Sie bei der Realisierung ihrer Drucksachen.
Profitieren Sie von unserem Know-how und unserer Erfahrung.
Gerade bei der zurückhaltenden Veredelungstechnik Blindprägung spielt die Auswahl des Papiers eine große Rolle. Grammatur und Beschaffenheit des Bedruckstoffes beeinflussen die Intensität und Wirkung der Prägung.
Auf Wunsch senden wir Ihnen anfragespezifisch gerne einzelne Muster der relevanten Papiersorten zu.

Datenaufbereitung

Idealerweise sind Motive für die Blindprägung vektorisiert. Das heißt, zu prägende Schriftzüge, Linien oder Flächen sollten in einem vektorbasierten Programm wie z.B. Adobe Illustrator erstellt sein. Alternativ können Bitmap-Dateien (TIFF) mit einer Mindestauflösung von 600 dpi verwendet werden. Zu filigrane Details und Schriftgrößen unter 7pt sind zu vermeiden.
Die Bereiche, die geprägt werden sollen, sind als Volltonfarbe anzulegen, sollten eindeutig benannt werden (z.B. „ Blindprägung “) und müssen anders als von den meisten Programmen für Volltonfarbe vorgesehen, auf „Überdrucken“ gestellt werden. Eine detaillierte und anschauliche Anleitung dazu finden Sie unter Anleitung.